
Auch die dritte Woche des noch jungen Jahres brachte bedeutende Entwicklungen in der Welt der kritischen Rohstoffe mit sich. Während China den höchsten Export Seltener Erden seit über zehn Jahren meldete, ist die US-Regierung bei einem weiteren Bergbauunternehmen eingestiegen. Australien konkretisiert derweil seine Pläne für die strategische Rohstoffreserve.
Rekordjahr für Chinas Seltenerdausfuhren – trotz Exportauflagen
Trotz der im April verhängten Exportrestriktionen haben Chinas Ausfuhren Seltener Erden im vergangenen Jahr einen Rekord erreicht. 62.585 Tonnen der Rohstoffe wurden 2025 ausgeführt, ein Anstieg von fast 13 Prozent gegenüber 2024, wie neueste Daten der chinesischen Zollverwaltung zeigen. Ein genauerer Blick auf die einzelnen Monate offenbart jedoch eine deutliche Volatilität.
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Australiens Rohstoffreserve startet mit Seltenen Erden, Gallium, Antimon
Australien plant den Aufbau einer strategischen Rohstoffreserve. Den Anfang sollen Seltene Erden, Gallium und Antimon machen, allesamt aus heimischer Produktion. Dies haben mehrere Minister des Landes jetzt in einem gemeinsamen Statement bekanntgegeben. Der strategische Vorrat soll auch dazu beitragen, die Lieferketten von Partnerländern zu stabilisieren.
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2,5 Milliarden Dollar für Rohstoffreserve: Gesetzesentwurf in den USA vorgestellt
In den USA wurde am Donnerstag ein überparteilicher Gesetzesentwurf vorgestellt, der 2,5 Milliarden Dollar für den Ausbau der heimischen Rohstoffproduktion und die Schaffung einer strategischen Reserve vorsieht.
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Gallium-Kapazitäten ausbauen: US-Regierung kauft Anteile an heimischem Aluminiumproduzenten
Die US-Regierung kauft erneut Anteile an einem Bergbauunternehmen, um die eigene Versorgung mit kritischen Mineralien zu sichern. Laut Bloomberg wurden 150 Millionen Dollar in den heimischen Aluminiumproduzenten Atlantic Alumina Co. (ATALCO) investiert. Die Finanzierung soll zum Bau der ersten US-Großanlage zur Galliumherstellung beitragen. Gallium fällt als Nebenprodukt der Zink- oder Bauxitproduktion an, letztere bildet die Grundlage der Aluminiumfertigung.
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Abhängigkeit bei kritischen Mineralien: USA setzen zunächst auf Verhandlungen statt Zölle
Nach einer Untersuchung ist die US-Regierung zu dem Schluss gekommen, dass die Importe von verarbeiteten kritischen Mineralien ein erhebliches Risiko für die nationale Sicherheit darstellen. Bei zahlreichen Rohstoffen besteht eine starke Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten, da heimische Aufbereitungskapazitäten fehlen. Von Einfuhrzöllen wird dennoch zunächst abgesehen, stattdessen soll vermehrt das Gespräch mit Handelspartnern gesucht werden, um die Lieferketten resilienter zu machen.
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