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Nachfrage nach Seltenen Erden steigt: Lynas steigert Umsatz und Gewinn 

gepostet am vor 4 Tagen

Trend zur Diversifizierung der Lieferketten hilft dem australischen Konzern. 

Die westliche Industrie sucht nach Alternativen zu Seltenen Erden aus China, davon profitiert offenbar auch der australische Konzern Lynas. Dieser weist in seinen heute vorgelegten Halbjahreszahlen (PDF) eine deutliche Steigerung bei Umsatz, operativer Ertragskraft und Gewinn aus. Im Vergleich zum   Vorjahreszeitraum erzielte das Unternehmen im am 31. Dezember 2025 beendeten Halbjahr einen 63 Prozent höheren Umsatz von umgerechnet 218 Millionen US-Dollar. Der Gewinn stieg im vierstelligen Prozentbereich auf umgerechnet 55 Millionen US-Dollar. Damit wurden die Analystenerwartungen allerdings nicht erreicht, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters.  

Lynas konnte im Berichtszeitraum weitere Fortschritte vermelden, so etwa erste Verträge zur Belieferung mit schweren Seltenen Erden. Hierfür sollen die bestehenden Produktionskapazitäten im malaysischen Kuantang erweitert werden (wir berichteten). 35 Tonnen Dysprosium und Terbium seien dort im vergangenen Halbjahr hergestellt worden, heißt es. Quasi-Monopolist China hatte für diese und andere Vertreter der Seltenen Erden strenge Exportauflagen eingeführt, die Auswirkungen auf die Verfügbarkeit haben. 

Negativ haben sich derweil die Probleme in der Stromversorgung im australischen Kalgoorlie ausgewirkt. An diesem Standort wird Erzkonzentrat aus Lynas’ Mine Mt. Weld verarbeitet, das anschließend in Malaysia raffiniert wird.  

Der vor einigen Jahren angekündigte Bau einer Verarbeitungsanlage für schwere Seltene Erden in den USA, der mit Hilfe des US-Verteidigungsministeriums finanziert werden soll, sei unterdessen noch immer mit erheblichen Unsicherheiten verbunden, so Lynas weiter (PDF). 

Photo: indahlestar29 via Canva

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