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Die Rohstoffwoche – Die wichtigsten Nachrichten aus KW 24

gepostet am vor 13 Stunden

China meldete neue Exportzahlen, während die USA und Japan unterschiedliche Ansätze zur Verbesserung ihrer Rohstoffsicherheit vorgelegt haben. Das waren die wichtigsten Entwicklungen in einer eher ruhigen Woche.

Chinas Seltenerdexport im Mai unter Vorjahreswert
Chinas Export Seltener Erden ist im Mai gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen, bleibt jedoch unter dem Vorjahresniveau. Die Statistik umfasst alle 17 Elemente der Seltenerdgruppe – nicht nur die sieben besonders kritischen und stark nachgefragten, für die Peking im April 2025 Exportkontrollen eingeführt hat. Detaillierte Daten zur Zusammensetzung der Ausfuhren werden in der zweiten Monatshälfte erwartet.
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Gegen Chinas Dominanz: USA setzen auf mehr Rohstoffallianzen
Das US-Repräsentantenhaus hat den DOMINANCE Act verabschiedet. Das parteiübergreifende Gesetz zielt darauf ab, die Versorgung mit kritischen Rohstoffen zu stärken und die Abhängigkeit von China zu verringern. Im Fokus steht eine engere Zusammenarbeit mit Verbündeten und Partnerländern. Investitionen in Rohstoffprojekte und die dazugehörige Infrastruktur im Ausland sollen erleichtert werden. Maßnahmen zur Förderung von Fachkräften sind ebenfalls geplant. Zudem soll die Nachfrage nach Rohstoffen aus alternativen Bezugsquellen gestärkt werden, etwa durch langfristige Abnahmevereinbarungen.
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Shin-Etsu plant neue Seltenerdraffinerie in Japan
Der japanische Chemiekonzern und Magnethersteller Shin-Etsu plant nach Medienberichten eine neue Raffinerie für Seltene Erden. Das Unternehmen verarbeitet die kritischen Rohstoffe bereits seit Jahren und will seine Kapazitäten insbesondere um Dysprosium, Terbium und Yttrium erweitern. Die Versorgung mit diesen Elementen steht aufgrund chinesischer Exportauflagen zunehmend unter Druck. Shin-Etsus Ankündigung dürfte ein weiterer Baustein von Japans Bestrebungen sein, die starke Abhängigkeit von China zu verringern, vor allem bei der Weiterverarbeitung von Seltenen Erden.
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