Der japanische Konzern und der kanadische Aufbereiter Seltener Erden wollen bei der Rohstoffversorgung und dem künftigen Vertrieb separierter Seltenerdprodukte zusammenarbeiten.
Eine weitere Kooperation für die Diversifizierung der Lieferketten: Das kanadische Raffinations- und Technologieunternehmen Ucore Rare Metals und die Sumitomo Corporation of Americas wollen zusammenarbeiten. Dabei handelt es sich um die US-Tochtergesellschaft des japanischen Mischkonzerns Sumitomo Corporation, der unter anderem im Rohstoff- und Metallhandel aktiv ist.
Ziel ist einerseits die Beschaffung von Rohmaterial für Ucores geplante Seltenerdraffinerie im US-Bundesstaat Louisiana. Zugleich will der Konzern das kanadische Unternehmen dabei unterstützen, Abnehmer für seine künftigen Produkte zu finden. Im Fokus stehen dabei ausgewählte mittlere und schwere Seltene Erden, die unter anderem für Hochleistungsmagnete benötigt werden. Laut Ucore ist dabei vor allem der japanische Markt das Ziel, aber auch Nordamerika und weitere Partnerländer sollen profitieren können.
Japan ist der größte Hersteller von Seltenerdmagneten außerhalb Chinas, sein globaler Marktanteil liegt jedoch nur im einstelligen Bereich. Zugleich ist die Versorgung mit den benötigten Rohstoffen aus China seit Monaten stark eingeschränkt, mutmaßlich wegen diplomatischer Spannungen. Japan arbeitet daher verstärkt an einer Reduzierung der Importabhängigkeit, sowohl bei den Rohmaterialien als auch bei der Weiterverarbeitung. Erst vor wenigen Tagen wurde etwa der Bau einer neuen Seltenerdraffinerie angekündigt.
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