Umstrittene Form der Rohstoffgewinnung geht nächsten bürokratischen Schritt.
Im April 2025 hatten die USA angekündigt, die Rohstoffgewinnung in der Tiefsee voranzutreiben. Am Montag erfolgte dazu ein weiterer formaler Schritt bei der Umsetzung. Die erst im Juli geschaffene Marine Minerals Administration, die dem US-Innenministerium untersteht, hat eine „Proposed Leasing Notice“ veröffentlicht. Diese legt fest, welche Gebiete in US-Bundesgewässern für eine mögliche späterer Verpachtung an Unternehmen infrage kommen und unter welchen Bedingungen.
Im Vorfeld hatten Fachleute der Behörde zudem die möglichen Umweltfolgen einer Vergabe der ausgewählten Flächen untersucht. Konkret geht es um die Nördlichen Marianen, ein Außengebiet der Vereinigten Staaten östlich der Philippinen. Ein späterer Abbau wäre mit einer solchen Verpachtung noch nicht genehmigt. Dafür müssten Unternehmen weitere Pläne vorlegen, die gesondert auf ihre Umweltauswirkungen geprüft und von der Behörde genehmigt werden.
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