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Die Rohstoffwoche – Die wichtigsten Nachrichten aus KW 6

gepostet am vor 11 Monaten

Einmal mehr zeigte die Woche, wie sich Geopolitik und Rohstoffmärkte gegenseitig beeinflussen. China demonstrierte mit neuen Exportauflagen erneut seine Marktmacht. US-Präsident Trump brachte unterdessen den Zugang zu den Seltenen Erden der Ukraine als Bedingung für die weitere Unterstützung durch sein Land ins Spiel. 

China: Neue Exportauflagen für Rohstoffe 
China erweitert die Liste der Rohstoffe, deren Export genehmigungspflichtig ist. Ab sofort gelten Auflagen für bestimmte Verbindungen und Produkte aus Indium, Molybdän, Wismut, Wolfram und Tellur. Wie bei Gallium und Germanium, für die es seit 2023 ähnliche Regelungen gibt, wurde die nationale Sicherheit als Grund genannt. Die Produkte können für zivile und militärische Zwecke eingesetzt werden. 
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Seltene Erden: Trump will Deal mit der Ukraine 
US-Präsident Donald Trump hat angedeutet, dass er Zugang zu den Seltenerd-Ressourcen der Ukraine erwartet, um das von Russland angegriffene Land weiter zu unterstützen. Bei einer Pressekonferenz nannte er die kritischen Rohstoffe einen wichtigen Verhandlungsfaktor und signalisierte, dass die Regierung des osteuropäischen Landes bereit sei, einen Deal mit den USA einzugehen. 
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EU und Chile: Interimshandelsabkommen in Kraft 
Das Interimshandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Chile ist in Kraft getreten. Unterzeichnet im Dezember 2023, soll es die bilateralen Beziehungen stärken und Handels- sowie Investitionsmöglichkeiten fördern. Die EU erhofft sich insbesondere einen besseren Zugang zum Rohstoffreichtum des lateinamerikanischen Landes. 
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Afrikas erste Raffinerie für kritische Rohstoffe geht in die Entwicklung
Lokale Wertschöpfung statt Rohstoffexporte: Für die Entwicklung von Afrikas erster integrierter Raffinerie für kritische Rohstoffe hat sich das US-Unternehmen ReElement Technologies mit dem südafrikanischen Unternehmen Novare Holdings zusammengetan. Vorgesehen ist die Produktion von unter anderem Lithiumkarbonat und Seltenerdoxiden. Für die Errichtung dieser und möglicher weiterer Raffinerien an verschiedenen Standorten in Afrika sollen 100 Millionen US-Dollar investiert werden.
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