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Dünnschicht-Photovoltaik: First Solar kooperiert mit deutschem Forschungsinstitut

gepostet am vor 2 Jahren

Leistung der Dünnschicht-Photovoltaik soll verbessert werden.

First Solar, der größte Solarmodulhersteller außerhalb Chinas, hat mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) eine strategische Forschungspartnerschaft zur Weiterentwicklung der Dünnschicht-Photovoltaik geschlossen. Laut einer Pressemitteilung konzentriert sich die Kooperation auf die Weiterentwicklung der Leistungsfähigkeit der Dünnschicht-Photovoltaik und das Potenzial zur Entwicklung und Optimierung von Tandemtechnologien im Gigawattmaßstab. Tandemsolarzellen nutzen durch ihre besondere Bauart das Sonnenlicht deutlich besser aus als herkömmmliche Zellen. Das ZSW forscht nicht nur im Solarbereich, sondern auch in den Bereichen Lithium-Ionen-Batterien und Brennstoffzellen und berät die Bundesregierung seit über dreißig Jahren in diesen Bereichen.

Im Jahr 2022 kündigte First Solar eine massive Investition von über einer Milliarde Dollar an, um seine Dünnschichtproduktion in den Vereinigten Staaten auszubauen. Darüber hinaus hat das Unternehmen sein Portfolio kontinuierlich erweitert, zum Beispiel durch die Übernahme des schwedischen Unternehmens Evolar, das sich auf Dünnschichten aus Perowskiten spezialisiert hat. Eine Mineralgruppe, die beim Bau von Tandemsollarzellen eingesetzt werden kann.

Der Hauptbestandteil, auf den First Solar bei seinen Dünnschichtmodulen setzt, ist Cadmiumtellurid. Das Halbleitermaterial kann auch bei schwachem Sonnenlicht und hohen Temperaturen Energie erzeugen, hat aber einen geringeren Wirkungsgrad als die weit verbreiteten Module auf Siliziumbasis.

Photo: iStock/anatoliy_gleb

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