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Lynas gibt Abkommen mit Pentagon bekannt

gepostet am vor 3 Tagen

Liefervereinbarung über vier Jahre mit leichten und schweren Seltenerdoxiden mitsamt Preisuntergrenze.

Der australische Bergbaukonzern Lynas und das US-Verteidigungsministerium haben eine Absichtserklärung über die Belieferung mit Seltenen Erden unterzeichnet (PDF). Im Rahmen der Vereinbarung soll das Pentagon über vier Jahre rund 96 Millionen US-Dollar in den Kauf von leichten und schweren Seltenerdoxiden investieren. Für Neodym-Praseodym (NdPr), ein Vorprodukt zur Herstellung industriell wichtiger Dauermagneten, wurde außerdem ein Mindestpreis festgelegt. Über weitere Liefervereinbarungen seien die beiden Partner im Gespräch.

Der nun festgelegte Mindestpreis entspricht dem, den Lynas erst vergangene Woche mit seinem japanischen Kunden Japan Rare Earth für bestimmte Produkte vereinbart hat (PDF). Gleichzeitig deckt er sich mit einer bereits bestehenden zehnjährigen Preisgarantie zwischen dem US-Verteidigungsministerium und dem größten heimischen Seltenerdproduzenten MP Materials. Im Juli 2025 hatte das Pentagon mit seinem Einstieg bei dem Unternehmen für Schlagzeilen gesorgt. In der Folge hatten weitere westliche Länder erwogen, Preisuntergrenzen für kritische Mineralien aus nicht-chinesischer Produktion einzuführen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Lynas sei dazu im Dialog mit verschiedenen Regierungen, sagte CEO Amanda Lacaze vor gut zwei Monaten.

Ursprünglicher Deal mit dem Pentagon angepasst – vermutlich keine US-Raffinerie

Lynas ist der wichtigste Produzent Seltener Erden außerhalb Chinas. Die Rohstoffe aus dem firmeneigenen Bergwerk Mt Weld in Western Australia werden in Malaysia, aber zunehmend auch vor Ort in Down Under aufbereitet. Ursprünglich war auch mit Unterstützung des Pentagons der Bau einer Trennanlage für schwere Seltene Erden im US-Bundesstaat Texas vorgesehen gewesen. Immer wieder wurde allerdings von Unsicherheiten bezüglich dieses Projekts berichtet. Vor diesem Hintergrund hätten beide Seiten ihre Pläne angepasst, was in die neue Absichtserklärung mündete, schreibt Lynas.

Photo: TRADIUM GmbH

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