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Medienbericht: China will Exporte von Seltenerdmagneten stärker kontrollieren

gepostet am vor 9 Monaten

Nachverfolgbarkeitssystem wird eingeführt: Hersteller müssen Angaben zu Kunden und Handelsvolumen machen. Maßnahme baut auf den Exportauflagen für sieben Seltenerdelemente von April auf.

China hat ein Nachverfolgungssystem für Seltenerdmagnete eingeführt. Hersteller sind nun verpflichtet, zusätzliche Informationen etwa über ihre Kunden und ihr Handelsvolumen anzugeben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf informierte Kreise. Die Maßnahme baut auf bestehenden Exportbeschränkungen auf, die China im April für sieben der 17 Seltenerdelemente erlassen hatte: Dysprosium, Terbium, Yttrium, Gadolinium, Samarium, Lutetium und Scandium – einschließlich ihrer Verbindungen und ihrer Verwendung in Magneten.

Bereits im Februar (wir berichteten) hatte China ein Rückverfolgbarkeitssystem für Produkte aus Seltenerdmetallen vorgeschlagen, dieses jedoch bislang nicht umgesetzt. In dem Entwurf wurden auch Exportlizenzen angerissen, die dann zwei Monate später eingeführt wurden.

Seltene Erden: Chinas Zollvorschriften sorgen für Verwirrung

Auch wenn es sich nicht um ein generelles Exportverbot handelt, müssen Ausführer seitdem Lizenzen beantragen, um die betroffenen Materialien ins Ausland liefern zu dürfen. Der Lizenzierungsprozess dauert Schätzungen zufolge rund 45 Werktage. Besonders problematisch: Die gängigsten Seltenerdmagnete – Neodym-Eisen-Bor-Magnete (NdFeB) – enthalten oft geringe Mengen Dysprosium und Terbium, um ihre Leistung und Hitzebeständigkeit zu verbessern. Obwohl Neodym selbst keiner Lizenzpflicht unterliegt, haben die Zollbehörden Schwierigkeiten festzustellen, ob ein Magnet auch lizenzierte Elemente wie eben Terbium oder Dysprosium enthält. Denn bislang verwendet der chinesische Zoll nur einen Tarifcode für alle Seltenerdmagnete, unabhängig von ihrer chemischen Zusammensetzung.

Importländer besorgt über Exporteinschränkungen

Die Exportverzögerungen rufen inzwischen internationale Reaktionen hervor. Die Europäische Union etwa hat sich besorgt über die Auswirkungen der chinesischen Maßnahmen geäußert. Man sehe Risiken für die industrielle Basis Europas, da diese stark von chinesischen Lieferungen abhängig sei. Besonders die Automobilbranche beklagt erste Störungen in Teilen ihrer Lieferketten. Ähnliche Reaktionen waren auch aus Japan und Indien zu vernehmen.

Photo: iStock/Michael Ien Cohen

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