
Konsultation unter anderem zu Seltenen Erden bereits in wenigen Wochen.
Chile und die USA wollen beim Thema kritische Rohstoffe kooperieren, das meldet das Außenministerium des südamerikanischen Staates. Der chilenische Präsident José Antonio Kast und der stellvertretende US-Außenminister Christopher Landau unterzeichneten am gestrigen Donnerstag eine gemeinsame Erklärung. Die darin vorgesehenen Konsultationen sollen schon innerhalb von 15 Tagen stattfinden.
Inhalt der Diskussionen soll unter anderem die Stärkung der Lieferketten für kritische Mineralien und Seltene Erden sein. Außerdem wird es um die Identifizierung gemeinsamer Projekte zur Schließung von Versorgungslücken, das Abfallmanagement sowie mögliche private und staatliche Finanzierungsmechanismen für Investitionen gehen.
Chile beherbergt die weltweit größten Reserven des Batterieminerals Lithium, wie Daten des U.S. Geological Survey (PDF) zeigen. Zudem kommen hier Ionenadsorptionstone vor, diese Lagerstätten sind wichtige Quellen für schwere Seltene Erden wie Dysprosium und Terbium, die die Leistungsfähigkeit von Magneten etwa in der Elektromobilität erhöhen. Das kanadische Unternehmen Aclara Resources will diese Vorkommen in Chile und Brasilien wirtschaftlich nutzen und in den USA weiterverarbeiten. Für das Vorhaben im im brasilianischen Bundesstaat Goiás hat Aclara sich bereits bis zu fünf Millionen Dollar von der U.S. International Development Finance Corporation, der Entwicklungsfinanzierungsinstitution der US-Regierung, gesichert.
Photo: paweeillus, edb3_16 via Canva, Montage Rohstoff.net

