
Das zentralasiatische Land will in drei Jahren so viele Finanzmittel für geologische Erkundungen einsetzen wie in den letzten 15 Jahren zusammen.
Das ressourcenreiche Kasachstan will die Förderung kritischer Rohstoffe ausbauen und sich als bedeutender Produzent in diesem Sektor etablieren. Um diesem Ziel näher zu kommen, hat das zentralasiatische Land jetzt eine deutliche Ausweitung der geologischen Exploration angekündigt: in den nächsten drei Jahren sollen umgerechnet fast 470 Millionen US-Dollar in die Erkundung der Bodenschätze investiert werden. Nach Regierungsangaben entspricht dies der Summe, die in den letzten 15 Jahren für die Exploration ausgegeben wurde.
Regionen mit hohem Potenzial für Kupfer, Gold, Blei, Zink, Seltenerdelemente, Baryt und Bauxit seien bereits identifiziert worden. Für die weiterführenden Arbeiten sollen unter anderem Satellitendaten analysiert werden. Zu den Zielen gehört die Erstellung geologische Karten für eine Fläche von rund 100.000 Quadratkilometern, die viermal detaillierter sein sollen als die Versionen aus der Sowjetzeit. Auch den Aufbau moderner geologischer Infrastruktur will die Regierung vorantreiben.
Durch diese Maßnahmen sollen auch mehr private Investitionen in den Bergbausektor angezogen werden. In den letzten fünf Jahren sind bereits rund eine Milliarde US-Dollar an privaten Finanzmitteln in diese Branche geflossen, was das wachsende internationale Interesse an Kasachstans Rohstoffpotenzial verdeutlicht.
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