
In der sich dem Ende zuneigenden Woche sorgte vor allem das Bergbau-Schwergewicht Kanada für Schlagzeilen und positionierte sich als künftiger Lieferant kritischer Rohstoffe. In Brüssel setzt man derweil bei Schlüsseltechnologien verstärkt auf einen „Made in Europe“-Ansatz – die Details in unserem Roundup.
Kanada und Australien: Neue Allianz gegen Chinas Rohstoffdominanz
Australien und Kanada wollen enger zusammenarbeiten, um die Lieferketten unabhängiger von China zu machen. Zur Stärkung der Versorgungssicherheit sollen auch Australiens im Aufbau befindlicher nationaler Rohstoffvorrat mit Kanadas staatlichem Investitionsfonds für kritische Mineralien koordiniert werden. Australien kündigte zudem seinen Beitritt zu der G7-Allianz für die Produktion kritischer Rohstoffe an.
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EU: Magnet-Kreislaufwirtschaft mit kanadischem Know-how
Produktionsabfälle aus der Magnetherstellung in Europa könnten künftig auch in Kanada recycelt und im Anschluss wieder der europäischen Industrie zu Verfügung gestellt werden. Eine unverbindliche Absichtserklärung dazu haben die beiden kanadischen Unternehmen Cyclic Materials und Neo Performance Material am Montag unterzeichnet.
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EU: Industrial Accelerator Act soll Wettbewerbsfähigkeit stärken
Die EU-Kommission hat am Mittwoch den Industrial Accelerator Act vorgestellt. Das Gesetzespaket soll die industrielle Wettbewerbsfähigkeit der EU stärken und zugleich klimafreundliche Technologien fördern.
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Planungssicherheit mit Haken: Lynas erhält 10-Jahres-Lizenz in Malaysia
Lynas darf in Malaysia weitere zehn Jahre eine Raffinerie betreiben. Das teilte der australische Seltenerdkonzern am Sonntag mit. Damit hat das Unternehmen Planungssicherheit, denn der Standort soll in seiner Kapazität ausgebaut werden, insbesondere hinsichtlich der Aufbereitung schwerer Seltener Erden. Radioaktive Abfälle dürfen ab 2031 jedoch nicht mehr anfallen.
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Kanada mobilisiert fast 9 Milliarden Dollar für kritische Rohstoffe
Kanada will seine Position als Produzent kritischer Rohstoffe stärken und hat zusammen mit internationalen Partnern fast 9 Milliarden US-Dollar für die Wertschöpfungsketten mobilisiert. Die Investitionen sollen unter anderem in Projekte zur Gewinnung von Lithium, Seltenen Erden und synthetischem Graphit fließen, wie das kanadische Ministerium für natürliche Ressourcen am Montag ankündigte.
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