Leading Edge Materials will nun weitere Schritte für das Seltenerdprojekt einleiten.
Das schwedische Seltenerdprojekt Norra Kärr hat eine wichtige Hürde genommen. Wie der Entwickler Leading Edge Materials mitteilt (PDF), hat die schwedische Regierung der Tochtergesellschaft GREENNA Mineral AB eine Abbaukonzession für das Projekt erteilt. Die Konzession gilt für 25 Jahre. Im März hatte die schwedische Bergbaubehörde Bergsstaten geprüft und an die Regierung weitergeleitet.
Norra Kärr gilt als eines der wichtigsten europäischen Vorkommen für schwere Seltene Erden, darunter Dysprosium, Terbium und Yttrium. Ein Großteil dieser Elemente ist dem Unternehmen zufolge im Mineral Eudialyt gebunden, dessen metallurgische Aufbereitung technisch anspruchsvoll ist.
Ein unmittelbarer Abbaustart ist mit der Konzession nicht verbunden. Für die Umsetzung sind weitere Genehmigungsschritte nach schwedischem Umweltrecht erforderlich. Leading Edge Materials will nun die Vor-Machbarkeitsstudie aktualisieren, das Umweltgenehmigungsverfahren vorantreiben und Gespräche mit möglichen Abnehmern sowie Finanzierern aufnehmen.
Auch eine erneute Bewerbung als strategisches Projekt im Rahmen des EU Critical Raw Materials Act wird laut Unternehmen geprüft. Eine entsprechende Einstufung könnte den Genehmigungsprozess beschleunigen und den Zugang zu strategischer Finanzierung erleichtern.
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