Bei Dysprosium und Terbium zeigt sich im Juli ein gegensätzliches Bild. Die chinesischen Dysprosiumexporte stiegen laut Zollbehörde von 2.098 Kilogramm im Juni auf 11.292 Kilogramm und damit um rund 438 Prozent. Die gesamte Menge ging nach Südkorea. Im Juni hatten sich die Lieferungen noch auf Malaysia und Südkorea verteilt. Bei Terbium gingen die Ausfuhren dagegen von 3.100 auf 1.314 Kilogramm zurück, ein Minus von knapp 58 Prozent. Auch hier war Südkorea im Juli der einzige Empfänger.

Seit April 2025 unterliegen Dysprosium und Terbium sowie weitere mittelschwere und schwere Seltene Erden in China Exportkontrollen und entsprechenden Genehmigungspflichten. Die Daten können deshalb von Monat zu Monat deutlich schwanken. Hinzu kommt, dass es sich bei beiden Technologiemetalle um kleine Märkte handelt, in denen einzelne größere Lieferungen die Exportstatistik stark beeinflussen können. Wie sich die Ausfuhren im Jahresverlauf entwickelt haben, können Sie unserer Grafik entnehmen.

Photo: via Canva, Montage Rohstoff.net
