Laut Daten der chinesischen Behörden hat im Juli wieder deutlich mehr Gallium das Land verlassen. Im Vergleich zum Vormonat Juni stieg der Export von 200 Kilogramm auf 7.200 Kilogramm. Malaysia erhielt 200 Kilogramm, der Großteil ging nach Deutschland, das im laufenden Jahr der wichtigste Empfänger des Technologiemetalls bleibt.

Beim Germanium zeigt sich im Juli ebenfalls eine deutliche Erholung. Nach 620 Kilogramm im Juni stiegen die chinesischen Ausfuhren auf 1.471 Kilogramm. 844 Kilogramm gingen nach Russland, das auch im Juni der bedeutendste Abnehmer war. Deutschland folgte mit 361 Kilogramm, Armenien mit 104 Kilogramm. Die übrigen Abnehmerländer erhielten jeweils nur geringe Mengen.

Seit Einführung der Exportkontrollen für Gallium und Germanium im April 2023 hängt der Warenfluss stark von den jeweiligen Genehmigungen ab. Hinzu kommt, dass der Markt vergleichsweise klein ist und einzelne größere Lieferungen die Monatswerte deutlich verändern können. Entscheidend bleibt daher der Blick auf die Entwicklung über mehrere Monate (siehe Grafik zum Exporttrend)
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