Im August ist deutlich weniger Dysprosium aus China exportiert worden als im Vormonat. Nur 892 Kilo gelangten laut Daten der Zollbehörden ins Ausland, zu beinahe gleichen Teilen nach Südkorea und Portugal. Im Juli lag der Wert bei 11.292 Kilogramm, die sämtlich nach Südkorea gingen. Bei Terbium ist ein Anstieg von 71 Prozent auf 2.251 Kilogramm zu verzeichnen, ebenfalls Hauptabnehmer mit 2.000 Kilogramm: Südkorea. Die Werte für beide Vertreter der schweren Seltenen Erden liegen den jüngsten Daten zufolge auch deutlich unter den Vorjahreswerten.
Seit April 2025 gelten in China für Dysprosium und Terbium sowie weitere mittelschwere und schwere Seltene Erden Exportkontrollen und entsprechende Genehmigungspflichten. Entsprechend können die Ausfuhrmengen von Monat zu Monat erheblich schwanken. Zudem handelt es sich bei Dysprosium und Terbium um vergleichsweise kleine Märkte, sodass einzelne größere Lieferungen die monatliche Exportstatistik deutlich beeinflussen können. Wie sich die chinesischen Ausfuhren im bisherigen Jahresverlauf entwickelt haben, zeigen unsere Grafiken.
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