
Verwendung
- Flammschutzmittel
- Blei-Säure-Batterien
- Speziallegierungen
- Lote
- Halbleiter
- Elektronik
- Kunststoffe

Geschichte
Antimon ist seit Jahrtausenden bekannt. Bereits im alten Ägypten wurde das Mineral Stibnit als schwarzes Pigment und Kosmetikum verwendet. Lange Zeit wurde Antimon jedoch nicht eindeutig von anderen Metallen unterschieden. Erst im Laufe der Neuzeit erkannte man seine besonderen Eigenschaften und begann, es gezielt in Legierungen einzusetzen.
Eigenschaften
Antimon ist ein silbrig glänzendes, hartes und sprödes Halbmetall. Es leitet Wärme und elektrischen Strom nur mäßig. Besonders wertvoll ist seine Fähigkeit, andere Metalle härter und widerstandsfähiger zu machen. In der Natur kommt Antimon meist gebunden vor, vor allem im Erz Stibnit.
Einsatzbereiche
Antimon wird vor allem in Flammschutzmitteln eingesetzt. Weitere wichtige Anwendungen finden sich in Blei-Säure-Batterien, Speziallegierungen, Loten und Kunststoffen. Auch in der Elektronik und Halbleitertechnik spielt Antimon eine Rolle, etwa bei Dioden, Sensoren und Infrarot-Technologien.
Perspektiven
Die weltweite Versorgung mit Antimon ist stark von wenigen Produzenten abhängig. Gleichzeitig bleibt das Metall für Brandschutz, Batterien, Elektronik und zahlreiche Spezialanwendungen schwer ersetzbar. Eine steigende Nachfrage trifft damit auf ein vergleichsweise begrenztes und wenig flexibles Angebot.
Die Preis-Charts geben lediglich die Volatilität der genannten Metalle an. Der konkrete Preis richtet sich stets nach einer Reihe von Faktoren und wird daher hier nicht angegeben.
