
Verwendung
- Bleifreie Legierungen
- Lote
- Pharmazeutika
- Kosmetik
- Pigmente
- Keramik
- Glasuren

Geschichte
Bismut war bereits im Mittelalter bekannt, wurde jedoch lange mit Blei, Zinn und Antimon verwechselt. Erst im 18. Jahrhundert wurde es eindeutig als eigenes Element beschrieben.
Seine Bedeutung hat sich im Laufe der Zeit deutlich verändert. Während Bismut früher vor allem in klassischen Legierungen und pharmazeutischen Anwendungen eingesetzt wurde, gewinnt es heute insbesondere als Ersatz für gesundheitlich problematische Schwermetalle wie Blei an Bedeutung.
Eigenschaften
Bismut ist ein schweres, sprödes Metall mit einem vergleichsweise niedrigen Schmelzpunkt.
Trotz seiner hohen Dichte gilt es als deutlich weniger toxisch als viele andere Schwermetalle. Dadurch eignet es sich besonders als Ersatzstoff für Blei in verschiedenen technischen und industriellen Anwendungen.
Einsatzbereiche
Bismut besitzt ein ungewöhnlich breites Anwendungsspektrum.
Bismut wird in niedrig schmelzenden Legierungen, Loten und Spezialmetallen verwendet. Darüber hinaus kommt es in Pharmazeutika, Kosmetik, Pigmenten, Keramik und Glasuren zum Einsatz. Besonders wichtig ist seine zunehmende Nutzung als bleifreie Alternative in verschiedenen Werkstoffen.
Perspektiven
Die Produktion von Bismut ist weltweit stark konzentriert.
Da es überwiegend als Nebenprodukt bei der Gewinnung anderer Metalle anfällt, lässt sich das Angebot nur begrenzt an eine steigende Nachfrage anpassen.
Neue bleifreie Anwendungen könnten die strategische Bedeutung zusätzlich erhöhen.
Die Preis-Charts geben lediglich die Volatilität der genannten Metalle an. Der konkrete Preis richtet sich stets nach einer Reihe von Faktoren und wird daher hier nicht angegeben.
