Neue Exportzahlen aus China, das wachsende Interesse an Vietnams Rohstoffen und eine Analyse versteckter Abhängigkeiten in US-Chipindustrie: Die Nachrichten dieser Woche zeigen einmal mehr, wie komplex die Versorgung mit kritischen Rohstoffen ist. Mehr dazu in unserem aktuellen Roundup.
Seltene Erden: Chinas Exportmenge sinkt, Wert steigt
Chinas Export Seltener Erden ist im September gegenüber dem Vormonat um 9,8 Prozent auf rund 4.270 Tonnen gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt sich dagegen ein leichtes Plus.
Zum Beitrag
EU und China: Handelsfortschritte, aber offene Fragen bei Seltenen Erden
China und die EU haben sich bei Gesprächen in Peking auf erste Schritte zur Entspannung ihres Handelskonflikts verständigt. In Aussicht gestellt wurden unter anderem eine Begrenzung chinesischer Exporte von Hybridautos und niedrigere Zölle auf EU-Waren. Bei Seltenen Erden und daraus gefertigten Produkten wie Permanentmagneten, die teilweise unter strengen chinesischen Exportauflagen stehen, sind die Ergebnisse indes weniger konkret.
Zum Beitrag
Kritische Rohstoffe: Vietnam weckt Begehrlichkeiten
Die EU will ihre Rohstoffkooperation mit Vietnam vertiefen. Bei einem für den 22. Oktober geplanten Besuch von Vietnams Staatschef To Lam in Brüssel könnten erste Vereinbarungen erzielt werden. Auch Unternehmen aus China und Südkorea haben das Land längst im Blick.
Zum Beitrag
Halbleiter: Japan finanziert neues Chipwerk in den USA
Japan und die USA planen eine neue Halbleiterfabrik am Standort von GlobalFoundries im Bundesstaat New York. Das zunächst zehn Milliarden Dollar schwere Vorhaben könnte später auf 21 Milliarden Dollar erweitert werden. Die Produktion soll 2029 anlaufen und bei voller Auslastung jährlich rund 900.000 Wafer liefern.
Zum Beitrag
US-Chipindustrie: Rohstoffrisiken reichen tief in die Lieferketten
Die Halbleiterindustrie ist für viele Zukunftstechnologien unverzichtbar. Doch ihre Versorgung mit kritischen Rohstoffen und Vorprodukten birgt erhebliche Risiken, die oft tief in den Lieferketten verborgen liegen, wie ein aktueller Bericht des US-Branchenverbands SIA zeigt.
Zum Beitrag

