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China exportiert im Juni mehr Terbium, aber weniger Dysprosium

gepostet am vor 2 Monaten

Die Ausfuhren gehen vor allem nach Asien, während Nordamerika weiterhin keine Lieferungen erhält.

Chinas Export des Seltenerdelements Dysprosium ist im Juni deutlich zurückgegangen. Die Ausfuhr von Terbium hat sich währenddessen im Vergleich mit dem Vormonat erholt. Nach Angaben der chinesischen Zollbehörde wurden im Juni 2.098 Kilogramm Dysprosium und 3.100 Kilogramm Terbium exportiert.

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Export von Dysprosium aus China in den letzten Monaten.

Malaysia war mit 1.080 Kilogramm das wichtigste Zielland für Dysprosium. Die übrigen 1.018 Kilogramm gingen nach Südkorea. Das Land war zudem das wichtigste Ziel für Terbium mit 2.600 Kilogramm, die restlichen 500 Kilogramm erhielt Estland.

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Terbium-Export aus China in den vergangenen Monaten.

Die jüngsten Zahlen verdeutlichen, dass Chinas Exportgenehmigungen nach wie vor die Handelsströme der beiden schweren Seltenen Erden beeinflussen. Zwar haben sich die Ausfuhren von dem dem nahezu vollständigen Stillstand erholt, der kurz nach Einführung der neuen Regularien im April 2025 folgte; die Lieferungen konzentrieren sich jedoch weiterhin auf wenige Länder, die über etablierte Kapazitäten zur Weiterverarbeitung und industriellen Fertigung verfügen.

In Malaysia betreibt der australische Bergbaukonzern Lynas eine Anlage zur Trennung Seltener Erden, die als größte Raffinerie dieser Art außerhalb Chinas gilt. In Estland verfügt das kanadische Unternehmen Neo Performance Materials über Produktionskapazitäten für Seltenerdmagnete.

Dysprosium und Terbium werden Neodym-Eisen-Bor-Magneten zugesetzt, um ihre Temperaturbeständigkeit und magnetische Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Solche Magneten werden in Hightech-Anwendungen wie Antriebsmotoren für Elektrofahrzeuge, Windkraftanlagen, industrielle Automatisierungssysteme und Verteidigungstechnologien eingesetzt.

Photo: iStock/SHansche

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