Investitionen, Diversifizierung und internationale Zusammenarbeit haben diese Woche die Lieferketten für kritische Rohstoffe bewegt. Neuigkeiten gab es unter anderem aus Brasilien und Frankreich zu vermelden. Die EU stellte derweil ihren Chips Act 2.0 vor.
Solvay sichert sich Zugang zu Seltenen Erden aus Brasilien
Solvay spielt eine Schlüsselrolle in Europas Wertschöpfungsketten für Seltene Erden. In Frankreich betreibt der Chemiekonzern eine der wenigen Aufbereitungsanlagen für die kritischen Rohstoffe außerhalb Chinas. Ein Teil des Rohmaterials soll künftig aus Brasilien kommen. Dazu wurde eine Absichtserklärung mit Viridis Mining and Minerals unterzeichnet, das dort die Lagerstätte Colossus entwickelt, eine potenziell wichtige Quelle für schwere Seltene Erden.
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USA Rare Earth stellt Millioneninvestition in Frankreich in Aussicht
USA Rare Earth will seine Aktivitäten in Europa weiter ausbauen. Das US-Unternehmen stellt zusätzliche Investitionen von mehr als 175 Millionen Euro bis 2030 in Aussicht. Damit sollen Kapazitäten für Seltene-Erden-Metalle, Legierungen und Magnete entstehen. Zugleich könnten in der Region mehr als 300 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, wie USA Rare Earth anlässlich des „Choose France“-Gipfels mitteilte.
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Kanada und Südkorea planen gemeinsame Rohstoffvorräte
Kanada und Südkorea wollen ihre Zusammenarbeit im Bereich kritischer Mineralien deutlich ausbauen. Die Vereinbarung umfasst einen gemeinsamen Plan für die strategische Lagerung kritischer Rohstoffe, der bis Ende des Jahres ausgearbeitet werden soll. Daneben sind Investitionen in Rohstoffvorkommen und Maßnahmen für die Energieversorgung vorgesehen.
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Mehr Nachfrage, mehr Tempo: Die EU sucht den Chip-Neustart
Die EU-Kommission hat am Mittwoch ein Update ihres Chips Act von 2023 vorgestellt. Ziel ist nach wie vor die Stärkung von Europas Rolle im globalen Halbleitermarkt. Doch verglichen mit der ersten Version setzt die EU mehr auf die Förderung der gesamten Wertschöpfungskette statt nur auf den Ausbau von Produktionskapazitäten. Zudem verschiebt der Fokus sich auf die Nachfrageseite.
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