Größte Summe geht voraussichtlich an Osmond Resources.
Im südspanischen Andalusien könnte das EU-weit erste kombinierte Bergwerk zur Gewinnung von Seltenerd-Monazit, Titan und Zirkonium entstehen. Wie der Projektentwickler Osmond Resources in dieser Woche berichtet (PDF), wurde ihm dafür nun vorläufig ein staatlicher Explorationszuschuss von 250.000 Euro zugesprochen.
Die Mittel stammen aus Spaniens nationalem Bergbau-Explorationsprogramm, für das die Regierung im März 182 Millionen Euro bereitgestellt hatte (wir berichteten). Sie sollen vor allem die weitere Erkundung des Projektes unterstützen. Zugleich prüft Osmond Möglichkeiten für eine weitergehende Verarbeitung, etwa zu Seltene-Erden-Oxiden sowie Titan- und Zirkoniummetallpulvern. Weitere Anträge auf Projektanerkennung und Förderprogramme in Andalusien, Spanien und auf EU-Ebene sind ebenfalls geplant.
Lagerstätte mit großem Potenzial?
Nach bisherigen Schätzungen umfasst die Lagerstätte Oríon 60 Millionen Tonnen Material mit einem hohen Anteil an Schwermineralen. Mineralisierte Zonen wurden über mehrere Kilometer nachgewiesen. Gleichzeitig ist bisher nur ein kleiner Teil des gesamten Lizenzgebiets genauer untersucht worden, sodass weiteres Explorationspotenzial besteht.
Neben Orión wurden in der ersten Förderrunde acht weitere Projekte berücksichtigt. Sie reichen von der Erkundung neuer Vorkommen kritischer Rohstoffe bis zur Untersuchung, ob sich strategische Metalle aus historischen Bergbauabfällen zurückgewinnen lassen.
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