Produktion von 500 Tonnen Seltenerdmagneten ab 2029 geplant.
Der russische Atom- und Rohstoffkonzern Rosatom will die Produktion von Seltenerdmagneten hochfahren. Westlich des Urals, in der Stadt Glasow in der Republik Udmurtien, sollen ab 2029 jährlich 500 Tonnen Magnete produziert werden. Danach kann die Kapazität auf 1.000 hochgefahren werden, wie Andrei Andrianov, CEO von Rosatom Metal Tech, auf einer Branchenveranstaltung in Moskau sagte.
Die Produktionsmengen hätten zunächst Test-Charakter, so Andrianov weiter. Langfristig könne damit jedoch ein zentrales Problem der Industrie angegangen werden: Ohne eine ausreichende Versorgung mit Magneten müssten bislang häufig komplette Komponenten importiert werden. Eine eigene Magnetproduktion könnte dagegen dazu beitragen, zunehmend auch nachgelagerte Fertigungsschritte im Land anzusiedeln und zusätzliches Know-how aufzubauen.
Baubeginn in Glasow war im Januar des vergangenen Jahres. Der Standort ergänzt das dort bereits ansässige Chepetsk Mechanical Plant, einen Metallurgie- und Brennstoffstandort der Rosatom-Tochter TVEL, und soll in die Seltenerd- und Magnet-Wertschöpfungskette des Konzerns eingebunden werden.
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