Geplant sind Beschränkungen für Technologien aus den Bereichen Photovoltaik, künstliche Intelligenz und Biomedizin.
Der Aufbau von Solarlieferketten außerhalb Chinas könnte bald einen Dämpfer erhalten. Peking hat einen Entwurf für Exportkontrollen bei Technologien zur Herstellung von Polysilizium, Siliziumwafern und Solarzellen vorgelegt. Vorgesehen sind Genehmigungspflichten und Exportverbote, etwa für Verfahren zur Herstellung ultradünner Wafer und hocheffizienter Perowskit-Solarzellen. Auch Fertigungsanlagen könnten betroffen sein.
Die Maßnahmen könnten den Aufbau neuer Solarfabriken in den USA, Indien und Europa erschweren. China dominiert auch den Markt für die benötigten Produktionsanlagen: Laut einer IEA-Analyse von 2022 stammten die zehn weltweit führenden Anbieter aus dem Land.
Der detaillierte Entwurf umfasst auch Technologien zur Verringerung des Indium- und Silberverbrauchs. Die Rohstoffe selbst sind nicht betroffen. Insgesamt sieht Peking Kontrollen für 40 Technologien aus den Bereichen Photovoltaik, künstliche Intelligenz und Biomedizin vor. Auch Patente und Technologielizenzen könnten erfasst werden.
Bis zum 15. November läuft eine öffentliche Konsultation. Wann die endgültigen Regeln in Kraft treten, ist offen. Eine Registrierungspflicht für betroffene Technologietransfers gilt jedoch bereits seit dem 16. Oktober, auch für begonnene, noch nicht abgeschlossene Vorgänge.
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