Anlage könnte auch anderen Unternehmen offenstehen.
Das australische Bergbauunternehmen St George Mining prüft (PDF) die Errichtung einer Anlage zur Verarbeitung Seltener Erden im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais. Gemeinsam mit dem brasilianischen Chemie- und Industrieunternehmen Lima & Pergher sowie den Behörden von Minas Gerais soll in Uberlândia ein Verarbeitungszentrum entstehen, das unter anderem Seltenerdkonzentrate, Mischkarbonate und Oxalate zu Ausgangsmaterialien für die Magnetproduktion weiterverarbeitet. Neben Material aus St Georges Araxá-Projekt könnten dort auch Rohstoffe aus anderen Lagerstätten in Minas Gerais verarbeitet werden, heißt es. Ein endgültiger Investitionsbeschluss steht noch aus. Als Ziel für die Inbetriebnahme nennt St George das Jahr 2030.
Das Vorhaben zielt damit auf den Midstream-Bereich der Seltenerdindustrie ab, also auf die Verarbeitung zwischen Förderung und Magnetherstellung. Das geplante Zentrum könnte eine wichtige Lücke in Brasiliens Wertschöpfungskette schließen: Obwohl das Land über die weltweit zweitgrößten Reserven verfügt, fällt die Produktion aufbereiteter Seltener Erden bislang vergleichsweise gering aus.
Photo: Tom Fisk via Canva
