Auch die sich dem Ende zuneigende Kalenderwoche 34 verlief ruhig, daher gab es die Gelegenheit, um sich die jüngsten Exportzahlen für kritische Rohstoffe genauer anzuschauen. – Die Details finden Sie in unserem Roundup.
Nach schwachem Juni: Chinas Gallium- und Germaniumexporte legen wieder zu
Laut Daten der chinesischen Behörden hat im Juli wieder deutlich mehr Gallium das Land verlassen. Im Vergleich zum Vormonat Juni stieg der Export von 200 Kilogramm auf 7.200 Kilogramm. Beim Germanium zeigt sich im Juli ebenfalls eine deutliche Erholung.
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China exportiert deutlich mehr Dysprosium, aber weniger Terbium
Bei Dysprosium und Terbium zeigt sich im Juli ein gegensätzliches Bild. Die chinesischen Dysprosiumexporte stiegen laut Zollbehörde von 2.098 Kilogramm im Juni auf 11.292 Kilogramm und damit um rund 438 Prozent. Die gesamte Menge ging nach Südkorea. Im Juni hatten sich die Lieferungen noch auf Malaysia und Südkorea verteilt. Bei Terbium gingen die Ausfuhren dagegen von 3.100 auf 1.314 Kilogramm zurück.
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Chinas Magnetexporte geben im Juli leicht nach
Bei den Seltenerdmagneten gingen die chinesischen Exporte im Juli leicht zurück, wie aktuelle Daten der Zollbehörde zeigen. Insgesamt wurden 5.375 Tonnen ausgeführt, nach 5.649 Tonnen im Juni. Das entspricht einem Minus von rund 4,8 Prozent. Trotz des Rückgangs lag die Exportmenge damit weiterhin deutlich über dem Mai-Niveau von 4.730 Tonnen.
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Saudi-Arabien: Joint-Venture für die Rohstoffsuche
Der saudische Energiekonzern Aramco und der Bergbaukonzern Maaden haben ein Joint-Venture zur Rohstoffexploration unterzeichnet. Im Mittelpunkt steht zunächst die Suche nach Kupfer, daneben sollen auch Zink, Blei und Seltene Erden erkundet werden. Das zu untersuchende Gebiet macht mit rund 182.000 Quadratkilometern fast zehn Prozent der Landesfläche Saudi-Arabiens aus.
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Tiefseebergbau im Pazifik: USA bereiten mögliche Flächenvergabe vor
Im April 2025 hatten die USA angekündigt, die Rohstoffgewinnung in der Tiefsee voranzutreiben. Am Montag erfolgte dazu ein weiterer formaler Schritt bei der Umsetzung. Die erst im Juli geschaffene Marine Minerals Administration, die dem US-Innenministerium untersteht, hat eine „Proposed Leasing Notice“ veröffentlicht. Diese legt fest, welche Gebiete in US-Bundesgewässern für eine mögliche späterer Verpachtung an Unternehmen infrage kommen und unter welchen Bedingungen.
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