Pekings Handelsauflagen für kritische Rohstoffe wirken sich auf den Export aus, wie die jüngsten Außenhandelsstatistiken zeigen. Dass der Aufbau eines Gegengewichts zur Rohstoffsupermacht Geld kosten wird, rief derweil der oberste Handelsbeauftragte der USA in Erinnerung. Kalenderwoche 17 bot jedoch noch weit mehr, was genau, lesen Sie in unserem Roundup.
China: Daten zum Export kritischer Rohstoffe für März
Die chinesischen Zollbehörden haben am Montag eine Reihe von Daten zum Außenhandel mit kritischen Rohstoffen und aus ihnen hergestellten Komponenten veröffentlicht. Neben einem anhaltenden Tiefstand beim Seltenerdelement Terbium zeigte sich ein deutlicher Anstieg bei der Ausfuhr von Gallium und Germanium.
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Lynas steigert Umsatz deutlich
Lynas meldet für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 (Januar bis März) einen deutlichen Anstieg des Umsatzes auf umgerechnet 190 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 115 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
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USA Rare Earth kauft brasilianischen Seltene-Erden-Produzenten Serra Verde
Für 2,8 Milliarden US-Dollar übernimmt USA Rare Earth den brasilianischen Seltenerdproduzenten Serra Verde. Mit diesem Schritt soll der Aufbau einer kompletten Wertschöpfungskette weiter vorangetrieben werden. Serra Verdes Lagerstätte Pela Ema weist vergleichsweise hohe Anteile schwerer Seltener Erden auf, die aufgrund der Einführung von Exportauflagen durch China weltweit vermehrtes Interesse auf sich ziehen.
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USA: Rohstoffsicherheit wird ihren Preis haben
China dominiert die Produktion zahlreicher Rohstoffe und hat damit einen entscheidenden Hebel bei der Preissetzung und der weltweiten Versorgung. Staaten, die ihre Lieferketten diversifizieren wollen, müssten bereit sein, für das Material einen Aufpreis zu zahlen, zitiert die Financial Times den Handelsbeauftragten der USA, James Greer. Greer arbeite derzeit an Vorschlägen, wie ein Zusammenschluss verbündeter Staaten Mindestpreise für kritische Mineralien festlegen könnte, um ein Gegengewicht zu China zu schaffen.
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Rückverfolgbarkeit soll Rohstoffrisiken reduzieren – Umsetzung hinkt hinterher
Systeme zur Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen sind ein wichtiges Instrument, um Lieferketten breiter aufzustellen und nachhaltige, verantwortungsvolle Bezugsquellen zu identifizieren. Die Internationale Energieagentur IEA und die OECD haben untersucht, wie weit solche Instrumente verbreitet sind und welche Hürden ihrer Umsetzung entgegenstehen.
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