Während weltweit die USA das Tempo vorgeben beim Aufbau eines Rohstoff-Gegengewichts zu China, positioniert sich in Europa Frankreich als Primus inter Pares in Sachen Seltene Erden. News gab es zudem auch vom umstrittenen Tiefseebergbau. – Die Details finden Sie in unserem Roundup.
MP Materials steigert Umsatz deutlich – Preisgarantie stützt Ergebnis
MP Materials hat im ersten Quartal 2026 den Umsatz um 49 Prozent auf 90,6 Millionen US-Dollar gesteigert. Zusätzlich verbuchte der wichtigste Produzent Seltener Erden in den USA 42,3 Millionen US-Dollar aus einer Preisabsicherungsvereinbarung mit dem US-Verteidigungsministerium. Trotz deutlich verbesserter operativer Kennzahlen schrieb MP Materials unter dem Strich weiter rote Zahlen.
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Paris als Schaltstelle der G7-Rohstoffstrategie?
Die G7-Staaten prüfen laut Reuters die Einrichtung eines dauerhaften Sekretariats, um Initiativen zur Sicherung kritischer Rohstoffe besser zu koordinieren. Ziel sei es, die Abhängigkeit von China bei Mineralien wie Lithium, Kobalt und Seltenen Erden zu verringern. Die Einrichtung einer permanenten Anlaufstelle solle dazu führen, dass entsprechende Projekte auch über die jährlich wechselnden G7-Präsidentschaften hinaus fortgeführt werden.
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Seltene Erden: Frankreich zeigt sich ambitioniert
Seit 2021 verfolgt Frankreich eine Strategie zur Verringerung von Abhängigkeiten bei kritischen Metallen und Seltenen Erden. Mit dem nun vorgestellten „Nationalen Resilienzplan Seltene Erden und Permanentmagnete“ will das Land auf die verschärfte Versorgungssituation und die hohe Konzentration auf nur weniger Förder- und Produktionsländer, allen voran China, reagieren.
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Australien und Japan: Rohstoffpartnerschaft bekommt neuen Impuls
Australien und Japan haben sich auf eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit verständigt, die auch den Rohstoffsektor umfassen soll. Premierminister Anthony Albanese und seine japanische Amtskollegin Sanae Takaichi haben dazu am heutigen Montag in Canberra mehrere Statements veröffentlicht. Darin genannt sind diejenigen Projekte, die bei der Versorgung Japans mit kritischen Elementen eine besondere Rolle einnehmen könnten.
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Tiefseebergbau: The Metals Company meldet “Meilenstein”
Das kanadische Unternehmen The Metals Company kommt bei seinen Plänen für den Tiefseebergbau voran: Die US-Behörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hat den Antrag als regelkonform eingestuft. Damit rückt eine mögliche Genehmigung näher. Geplant ist ein Abbau in internationalen Gewässern im Pazifik.
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