Zwischen China und den USA zeichnet sich eine Annäherung in wirtschaftspolitischen Fragen ab, mit möglichen Folgen auch für den Rohstoffhandel. Wie zentral China für die internationale Versorgung bleibt, zeigen zugleich die jüngsten Handelsdaten. Unterdessen treiben die USA in Lateinamerika ein Infrastrukturprojekt voran, das in Teilen an Chinas Neue Seidenstraße erinnert. Die Details in unserem Roundup.
USA und China verlängern Handelsvereinbarung – Folgen für Seltene Erden offen
Kurz vor dem Treffen von Donald Trump und Xi Jinping haben die USA und China ihre Vereinbarung im Handelsstreit um zwei Monate verlängert. Das kündigte US-Finanzminister Scott Bessent nach Gesprächen mit der chinesischen Seite an. China hatte im Zuge der Vereinbarung auch zusätzliche Exportkontrollen für Seltene Erden vorerst ausgesetzt. Ob diese Pause ebenfalls bis Januar verlängert wird, ist bislang offen.
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China: Daten zum Export kritischer Rohstoffe für August
Die chinesischen Zollbehörden haben am 20. September eine Reihe von Daten zum Außenhandel mit kritischen Rohstoffen und aus ihnen hergestellten Komponenten veröffentlicht. Die Ausfuhren entwickelten sich je nach Produktgruppe sehr unterschiedlich, bei den Magneten ist derweil ein vergleichsweise stabiles Niveau zu vermelden.
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Shenghe widerspricht Bericht über mögliche Übernahme durch Staatskonzern
Reuters berichtete am Wochenende über Gespräche über eine mögliche Übernahme von Shenghe Resources durch die staatliche China Rare Earth Group. Ein solcher Schritt würde auch Shenghes internationale Beteiligungen berühren, darunter den rund dreiprozentigen Anteil an MP Materials. Shenghe weist allerdings zurück, dass ein entsprechender Eigentümerwechsel geplant sei.
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USA und Argentinien wollen Transportwege für Lithium und Kupfer ausbauen
Am Rande der UN-Generalversammlung in New York haben die USA und Argentinien eine gemeinsame Initiative angekündigt, um die Transportwege für Lithium und Kupfer sowie Erdöl und Erdgas auszubauen. Der geplante „Anden-Atlantik-Korridor“ soll unter anderem Bahnstrecken, Häfen und dazugehörige Infrastruktur wie Stromnetze modernisieren.
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Seltene Erden: Norwegen startet Planung für Fen
Im norwegischen Telemark liegt mit Fen das größte dokumentierte Seltenerdvorkommen Europas. Entwickelt wird das Projekt von dem privaten Unternehmen Rare Earths Norway. Norwegens Regierung hat nun mit der Planung begonnen: Bis spätestens 2028 soll geklärt werden, wo Abbau und Verarbeitung der kritischen Rohstoffe möglich wären.
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