Die großen Entwicklungen bei kritischen Rohstoffen blieben in dieser Woche aus, Zeit also, um einen Blick auf das zu werfen, was im vergangenen Quartal die Märkte bestimmt hat. Die wichtigsten aktuellen Ereignisse haben wir selbstverständlich ebenfalls für Sie zusammengefasst.
Gedämpfte Dynamik und anhaltende Risiken – Marktreport Q3/2026
Verglichen mit dem bisherigen Jahr verlief das dritte Quartal 2026 eher ruhig. Geopolitische Faktoren wie Chinas Exportauflagen prägten jedoch nach wie vor das Angebot vieler kritischer Rohstoffe.Unser Marktreport, der in Kooperation mit dem Rohstoffhändler TRADIUM entstanden ist, ordnet die zentralen Entwicklungen ein.
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US-Ukraine-Fonds schließt erstes Rohstoffgeschäft ab
Der gemeinsame Wiederaufbaufonds der USA und der Ukraine hat sein erstes Rohstoffgeschäft abgeschlossen. Rund 30 Millionen US-Dollar sind für eine Investitionsplattform mit der ukrainischen BGV Group vorgesehen. Im Fokus stehen Bergbauprojekte in einer frühen Entwicklungsphase mit Vorkommen von Seltenen Erden, Uran, Beryllium und Zirkonium.
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Kritische Rohstoffe: Spanien vergibt Mittel aus erster Förderrunde
In Andalusien könnte das EU-weit erste kombinierte Bergwerk zur Gewinnung von Seltenerd-Monazit, Titan und Zirkonium entstehen. Wie der Projektentwickler Osmond Resources in dieser Woche berichtet, wurde ihm dafür nun vorläufig ein staatlicher Explorationszuschuss von 250.000 Euro zugesprochen. Die Mittel stammen aus Spaniens nationalem Bergbau-Explorationsprogramm.
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Seltene Erden: Grönland genehmigt weitere Pläne für Tanbreez
Das Seltenerdprojekt Tanbreez im Südwesten Grönlands ist der geplanten Förderung einen Schritt nähergekommen. Die Regierung hat die Pläne für Betrieb, Stilllegung und Sanierung der Mine bis 2050 genehmigt. Vorgesehen ist die Gewinnung von 15 Seltenerdelementen sowie Zirconium, Hafnium, Tantal und Niob.
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Rosatom setzt auf eigene Seltenerdmagnete
Der russische Atom- und Rohstoffkonzern Rosatom will die Produktion von Seltenerdmagneten hochfahren. Westlich des Urals, in der Stadt Glasow in der Republik Udmurtien, sollen ab 2029 jährlich 500 Tonnen Magnete produziert werden. Danach kann die Kapazität auf 1.000 hochgefahren werden, wie Andrei Andrianov, CEO von Rosatom Metal Tech, auf einer Branchenveranstaltung in Moskau sagte.
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