Orientieren Sie Ihre Kapitalanlagen immer noch an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bei uns und international? Meine Skepsis bezüglich der rein klassischen Börsenorientierung hat sich mittlerweile bestätigt. Schon die Neuigkeiten vom gestrigen Sonntag verstärken die Sorgen, dass es national und international zu einer gefährlichen Zuspitzung komme kann – ja, kommen wird. Deshalb stellt sich die Frage für uns alle, welches Gewicht wir welchen Einflüssen ab jetzt beimessen.
Meine heutige Warnung vor einer Unterschätzung der nationalen und Weltpolitik, sind noch milde formuliert. Die deutsche Regierung, beispielsweise, kämpft ums Überleben. Was aus der Koalition werden kann, wird in diesen Stunden umstritten diskutiert. Vom Ergebnis sind ganze Bündel von Gesetzen abhängig, die noch in den nächsten Wochen und Monaten realisiert werden müssen, einschließlich der Kanzlerfrage.
Und das Verhältnis Ost-West? Hier gibt es neue Drohungen, die den Welthandel (insbesondere die Versorgungslage mit Energie) entscheidend beeinflussen. Zur gleichen Zeit nehmen militärische Auseinandersetzungen im Mittleren Osten wieder zu.
Und der Blick nach vorn? Wie soll vor diesem Hintergrund der Frieden bei uns gesichert, Welthandel und nationales Wirtschaftswachstum gefördert werden? Ich bleibe dabei: Seien Sie zurückhaltend vorsichtig mit neuen Investitionen, investieren Sie vor allem langfristig in Rohstoffe und Edelmetalle.

