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Mine to Magnet: REalloys und JS Link loten Zusammenarbeit aus

gepostet am vor 3 Monaten

Nordamerikanische Wertschöpfungskette für Magneten aus Seltenen Erden könnte weiter wachsen. 

Der südkoreanische Magnethersteller JS Link will seine Präsenz in den USA weiter ausbauen. Im vergangenen Herbst hatte die US-Tochter JS Link USA Inc. den Bau einer Produktionsanlage für Permanentmagnete aus Seltenen Erden in Columbus, Georgia angekündigt. Sie würde mit einer geplanten Jahresproduktion von rund 3.000 Tonnen zu einer der größten Fertigungsstätten dieser Art außerhalb Chinas zählen. 

In dieser Woche hat das Unternehmen mit REalloys eine unverbindliche Absichtserklärung unterzeichnet, um den Aufbau einer integrierten nordamerikanischen Plattform für Seltenerdmagnete zu prüfen. Diese könnte von der Rohstoffversorgung und Verarbeitung über die Metallisierung bis hin zur Herstellung der Endprodukte reichen. 

Neue Magnetlieferketten außerhalb Chinas nehmen Form an 

REalloys hat in den vergangenen Monaten mehrere wichtige Entwicklungsschritte bekannt gegeben. So plant das US-Unternehmen den Bau einer der weltweit größten Anlagen zur Herstellung schwerer Seltenerdmetalle, ein Schritt in der Wertschöpfungskette, in dem China führend ist. Zudem wird eine Zusammenarbeit mit den US-Streitkräften geprüft, bei der ungenutzte Flächen auf Militärgeländen als mögliche Standorte für Raffinerien zur Verarbeitung kritischer Rohstoffe wie Seltener Erden dienen könnten. JS Link baut derweil seine Rolle in nicht-chinesischen Magnetlieferketten aus: Gemeinsam mit dem australischen Rohstoffkonzern Lynas plant das Unternehmen in Malaysia eine Magnetfabrik nahe der bestehenden Lynas-Raffinerie in Kuantan. 

 

Photo: Axel Makhalov via Canva

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