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REalloys und Ramaco bauen US-Lieferkette für Seltene Erden aus

gepostet am vor 2 Tagen

Ein Teil des Rohmaterials aus Ramacos Bergbauprojekt Brook Mine in Wyoming soll künftig im Inland weiterverarbeitet werden. Besonders Terbium und Dysprosium im Fokus.

Mit REalloys und Ramaco Resources wollen zwei Akteure entlang der wachsenden US-Wertschöpfungskette für Seltene Erden zusammenarbeiten. REalloys entwickelt die nach eigenen Angaben größte Anlage zur Herstellung schwerer Seltenerdmetalle außerhalb Chinas. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Saskatchewan Research Council, Betreiber von Kanadas erster Seltenerdraffinerie. Ein Teil des benötigten Rohmaterials könnte künftig aus Ramacos geplantem Bergwerk Brook Mine im US-Bundesstaat Wyoming kommen. Dabei handelt es sich um ein ehemaliges Kohlebergwerk, das bereits über eine gewisse Infrastruktur verfügt. Neben Kohle – die die aktuelle US-Regierung wieder verstärkt nutzen und fördern will – sollen dort Seltene Erden und weitere kritische Mineralien wie Gallium abgebaut werden. REalloys soll im Rahmen der Vereinbarung Bezugsrechte für bis zu 20 Prozent der geplanten Produktion erhalten.

Die Kooperation zielt insbesondere auf die Gewinnung schwerer Seltener Erden wie Terbium und Dysprosium ab. Diese sind wichtige Komponenten für zivile und militärische Hightech-Anwendungen, zugleich ist die Versorgung besonders kritisch, seit der fast alleinige Produzent China strenge Exportauflagen eingeführt hat. In der finalen Betriebsphase, die frühestens Ende 2029 starten soll, plant REalloys eine jährliche Erzeugung von 200 Tonnen Dysprosium und 45 Tonnen Terbium und positioniert sich damit als einer der größten integrierten Anbieter Seltener Erden in Nordamerika.

Photo: phbcz via Canva

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