US-Konzern in Frankreich eine Wertschöpfungskette vom Rohstoff bis zum Magneten aufbauen.
USA Rare Earth will seine Aktivitäten in Europa weiter ausbauen. Das US-Unternehmen stellt zusätzliche Investitionen von mehr als 175 Millionen Euro bis 2030 in Aussicht. Damit sollen Kapazitäten für Seltene-Erden-Metalle, Legierungen und Magnete entstehen. Zugleich könnten in der Region mehr als 300 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, wie USA Rare Earth anlässlich des „Choose France“-Gipfels mitteilte. Bei dem von Präsident Emmanuel Macron initiierten Wirtschaftstreffen wirbt Paris regelmäßig um internationale Investitionen in Industrie, Technologie und Infrastruktur.
Die Pläne knüpfen an bereits angekündigte Vorhaben des Unternehmens an. Dazu gehört eine Anlage des kürzlich übernommenen Konzerns Less Common Metals für Seltene-Erden-Metalle und -Legierungen im südwestfranzösischen Lacq. Hinzu kommt eine strategische Beteiligung an Carester, das dort die Aufbereitung und Trennung Seltener Erden vorantreibt. Ziel sei eine widerstandsfähige regionale Wertschöpfungskette vom Rohstoff bis zum Magneten.
Staatliche Unterstützung von Seiten Frankreichs könnte das Vorhaben zusätzlich absichern. Damit würde Lacq als europäischer Standort für die Verarbeitung Seltener Erden weiter an Bedeutung gewinnen.
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