Bestätigung aus Peking steht noch aus; weiterhin Spannung vor Gipfeltreffen in Washington.
Kurz vor dem Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping gibt es erste Signale der Annäherung beider Supermächte in wirtschaftspolitischen Fragen. Wie US-Finanzminister Scott Bessent dem Sender Fox News sagte, sei die im vergangenen Oktober erzielte Vereinbarung im Handelsstreit um zwei Monate bis zum 10. Januar 2027 verlängert worden. Sie hatte unter anderem wechselseitige Zollaufschläge reduziert beziehungsweise ausgesetzt. Der jüngsten Ankündigung waren mehrere Gespräche Bessents mit dem chinesischen Vizepremier He Lifeng vorausgegangen.
China hatte im Zuge der Vereinbarung auch zusätzliche Exportkontrollen für Seltene Erden ausgesetzt. Diese Pause ist bislang bis zum 10. November 2026 befristet. Ob sie ebenfalls bis Januar verlängert wird, wurde von chinesischer Seite zunächst nicht bestätigt. Weitere Klarheit könnte das für heute angesetzte Treffen zwischen Trump und Xi bringen.
Peking könnte Kontrolle auf globale Lieferketten ausweiten
Die derzeit ausgesetzten Regeln würden den Einfluss von Pekings Exportkontrollen deutlich ausdehnen. Betroffen wären künftig auch bestimmte Produkte, die außerhalb des Landes hergestellt werden, aber Seltene Erden chinesischen Ursprungs enthalten oder unter Einsatz chinesischer Technologien produziert wurden.
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