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Umwelt schonen, Industrie stärken: Deutschland setzt auf mehr Kreislaufwirtschaft

gepostet am vor 1 Jahr

Recycling ausbauen und Rohstoffimporte reduzieren: Bundeskabinett verabschiedet Nationales Strategiepapier.

Recycling und zirkuläres Wirtschaften gelten als Lösungsansätze, um den weltweit wachsenden Rohstoffbedarf in Zeiten unsicherer Lieferketten zu decken. In Deutschland ist jetzt ein wichtiger Schritt in diese Richtung erfolgt, denn am Mittwoch hat das Bundeskabinett die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) verabschiedet. Der Umgang mit Ressourcen soll dadurch umwelt- und klimaschonender werden, die Gewinnung von Rohstoffen durch den Bergbau reduziert, sagte Bundesumweltministerin Steffi Lemke. Zugleich wolle man neue Chancen für Unternehmen schaffen und die Importabhängigkeit der Wirtschaft mindern.

Wie stark der Industriestandort von dieser Umstellung profitieren könnte, zeigte bereits 2021 eine Analyse des Bundesverbands der Deutschen Industrie und des Beratungsunternehmens Deloitte auf: Eine Steigerung der Bruttowertschöpfung um jährlich 12 Milliarden Euro wäre ebenso möglich wie knapp 180.000 zusätzliche Arbeitsplätze. 

Lithium und Seltene Erden: Recycling muss wirtschaftlich werden

Zu den Kernpunkten der nun verabschiedeten Strategie gehört der stärkere Einsatz von Sekundärrohstoffen, der aktuelle Anteil von 13 Prozent soll bis 2030 verdoppelt werden. Das Abfallaufkommen pro Kopf soll dafür deutlich gesenkt werden, um 20 Prozent verglichen mit dem Jahr 2020. In vielen Punkten knüpft die Initiative an bestehende EU-Ziele an, etwa beim Critical Raw Materials Act, der vorsieht, bis 2030 ein Viertel des Bedarfs an strategischen Rohstoffen durch Recycling zu decken. Teilweise brauche es jedoch Anreize, um bestimmte Recyclingtechnologien zu fördern und wirtschaftlich zu machen, heißt es in dem fast 140 Seiten starken Papier (PDF). Wiederverwertetes Lithium und Seltene Erden etwa seien derzeit meist noch teurer als Primärrohstoffe.

Als weitere konkrete Instrumente zur Umsetzung der NKWS werden unter anderem Standards für langlebige Produkte, die Einführung digitaler Produktpässe und ein verbessertes Recht auf Reparatur genannt. Eine wichtige Rolle bei der Finanzierung von Projekten könnte der deutsche Rohstofffonds spielen, der neben Abbau und Verarbeitung kritischer Materialien auch das Recycling stärken soll.

Photo: iStock/Arkadiusz Warguła

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