Mehr Verarbeitung, engere Zusammenarbeit und der Aufbau eigener Wertschöpfungsketten: Gleich mehrere Meldungen dieser Woche zeigen, wie Unternehmen und Staaten ihre Position bei kritischen Rohstoffen stärken wollen. – Die Details finden Sie in unserem Roundup.
Seltene Erden: Engere Verzahnung in Europas Wertschöpfungskette
Materialien Neo Performance Materials und Carester haben sich auf eine enge Zusammenarbeit geeinigt. Auf den ersten Blick wirkt die Vereinbarung komplex, dahinter steckt jedoch ein klarer Materialkreislau: Beide Unternehmen übernehmen jeweils die Verarbeitungsschritte, auf die sie spezialisiert sind, von der Trennung über die Magnetproduktion bis zum Recycling und zurück in die Produktion.
Zum Beitrag
Mkango schließt Übernahme von Magnetrecycler Remloy ab
Der kanadische Rohstoffentwickler Mkango Resources hat seine Übernahme des Seltenerdmagnet-Recyclers Remloy von Heraeus abgeschlossen. Remloy betreibt in Bitterfeld in Sachsen-Anhalt eine Anlage, in der ausgediente Neodym-Eisen-Bor-Magnete eingeschmolzen und zu Legierungspulver verarbeitet werden. Die Produktion soll in den kommenden Jahren auf mindestens 500 Tonnen jährlich steigen.
Zum Beitrag
Brasiliens Senat billigt neue Rohstoffpolitik
Der brasilianische Senat hat am Mittwoch einen Gesetzesentwurf gebilligt, der dem Land erstmals eine umfassende nationale Politik für kritische Rohstoffe geben könnte. Das Vorhaben, dem Präsident Luiz Inácio Lula da Silva noch zustimmen muss, schafft erstmals einen konkreten Finanzierungs- und industriepolitischen Rahmen für den Sektor.
Zum Beitrag
Lindian und Carester planen Seltenerd-Trennanlage in Kasachstan
Der australische Bergbauunternehmen Lindian Resources hat kürzlich eine Aufbereitungsanlage für Seltene Erden in Kasachstan übernommen. Zusammen mit dem französischen Seltenerdspezialist Carester soll der Standort nun ausgebaut werden. Für einen Teil der künftigen Produktion haben die Unternehmen bereits einen langfristigen Abnahmevertrag geschlossen.
Zum Beitrag
Seltenerdmagnete: Neue Recyclinganlagen in den USA geplant
Ionic Rare Earths und US Strategic Metals wollen in den USA neue Anlagen zum Recycling von Seltenerdmagneten bauen. Für das gemeinsame Vorhaben sind 100 Millionen US-Dollar vorgesehen.
Zum Beitrag

