In die Fabrik im Bundesstaat New York fließen zunächst rund zehn Milliarden US-Dollar. Eine spätere Erweiterung könnte das Projektvolumen auf 21 Milliarden Dollar erhöhen.
Japan und die USA haben sich auf den Bau einer Halbleiterfabrik im Bundesstaat New York verständigt. Sie soll am Standort von GlobalFoundries in Malta entstehen, der US-Auftragsfertiger für Chips stellt auch die Technologie bereit und übernimmt den Betrieb. Der Baubeginn ist noch 2026 geplant, die Produktion könnte 2029 anlaufen. Bei voller Auslastung ist eine jährliche Kapazität von rund 900.000 Wafern mit einem Durchmesser von 300 Millimetern vorgesehen, Scheiben aus Halbleitermaterial, auf denen zahlreiche einzelne Chips gefertigt werden.
Die Finanzierung erfolgt im Rahmen der strategischen Investitionsinitiative beider Länder über staatliche japanische Mittel und abgesicherte Bankkredite. Wie das japanische Außenministerium mitteilte, könnte das zunächst zehn Milliarden Dollar schwere Vorhaben später durch zusätzliche Produktionsanlagen auf insgesamt 21 Milliarden Dollar erweitert werden.
Als erste Kunden nennt GlobalFoundries den japanischen Halbleiterhersteller Renesas und den US-Technologiekonzern Apple. Dieser lässt bereits bestimmte Chips für seine Geräte von GlobalFoundries fertigen.
Parallel schichtet GlobalFoundries bis zu 955 Millionen Dollar aus einer bestehenden US-Förderzusage um. Die insgesamt bis zu 1,6 Milliarden Dollar waren ursprünglich für einen Neubau in Malta und die Erweiterung bestehender Werke vorgesehen. Künftig fließt ein größerer Anteil in die vorhandenen Standorte, wo die Kapazitäten für Silizium-Germanium, Siliziumphotonik und moderne Chip-Verpackung ausgebaut werden.
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