Den jüngsten Daten der chinesischen Zollbehörde zufolge sind die Exporte von Dysprosium im September deutlich gesunken. Lediglich Südkorea erhielt in diesem Monat Material, mit 375 Kilogramm in etwa so viel wie im August. Insgesamt ist im Vergleich zum Vormonat ein Rückgang von mehr als 50 Prozent zu verzeichnen. Im September 2025 lagen die Ausfuhren noch bei 18.043 Kilogramm.
Bei Terbium, das wie Dysprosium zur Leistungssteigerung von Magneten eingesetzt wird, ist ebenfalls ein Rückgang der Exporte aus China zu beobachten. Nach 2.251 Kilogramm im August gelangten im September nur 839 Kilogramm ins Ausland. Hauptabnehmer war Vietnam, 80 Kilogramm Terbiumoxid gingen nach Japan.
Beide Elemente unterliegen weiterhin den im April 2025 eingeführten chinesischen Exportkontrollen. Diese schreiben eine behördliche Genehmigung für Ausfuhren vor. Peking begründet die Maßnahmen unter anderem mit der möglichen militärischen Verwendung Seltener Erden.
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