Drei zusätzliche Anlagen könnten die jährliche Produktion von Seltenerdmagneten bis 2034 vervierfachen.
Der britische Spezialist für Magnetrecycling und -herstellung HyProMag prüft den Ausbau seiner geplanten Produktionskapazitäten in den USA. Laut einer aktuellen Machbarkeitsvorstudie könnten drei zusätzliche Anlagen in South Carolina, Nevada und Texas entstehen. Zusammen mit dem bereits geplanten Standort Northlake in Texas würde die jährliche Magnetproduktion bis 2034 auf rund 4.200 Tonnen steigen. Hinzu kämen rund 1.800 Tonnen Magnetlegierungspulver und weitere Materialien. HyProMag bereitet ausgediente Magnete mithilfe von Wasserstoff auf, um daraus neue Komponenten herzustellen.
Die zusätzlichen Anlagen würden Investitionen von 623 bis 656 Millionen US-Dollar erfordern. Eine endgültige Investitionsentscheidung steht noch aus.
Unterdessen will der kanadische Rohstoffkonzern Mkango Magnetic Materials, der über eine Beteiligungsgesellschaft die Mehrheit an HyProMag UK hält, die verbleibenden zehn Prozent an HyProMag Germany übernehmen. Die deutsche Gesellschaft betreibt in Pforzheim eine Anlage für das Recycling und die Herstellung von Seltenerdmagneten, die sich derzeit in der Inbetriebnahme befindet.

