Der 2024 gestartete Betrieb in Bitterfeld verfügt über einen Materialbestand von rund 345 Tonnen.
Der kanadische Rohstoffentwickler Mkango Resources hat die im Mai angekündigte Übernahme des Seltenerdmagnet-Recyclers Remloy von Heraeus abgeschlossen. Der Kaufpreis beträgt acht Millionen Euro. Davon wurden fünf Millionen Euro bei Abschluss gezahlt, die übrigen drei Millionen werden im August 2028 fällig.
Remloy betreibt im sachsen-anhaltischen Bitterfeld eine Anlage, in der ausgediente Neodym-Eisen-Bor-Magnete eingeschmolzen und zu Legierungspulver verarbeitet werden. Startschuss war im Mai 2024 (wir berichteten). Nach Angaben von Mkango läuft die Produktion derzeit noch in kleinem Maßstab. In den kommenden Jahren soll sie auf mindestens 500 Tonnen pro Jahr steigen. Mit übernommen wurde ein Bestand von rund 345 Tonnen Altmagneten, Legierungen und weiteren Rohstoffen.
Das Verfahren soll die anderen, von Mkango eingesetzten Recyclingmethoden ergänzen, insbesondere über die Tochter Hypromag im baden-württembergischen Pforzheim. Zum Portfolio des kanadischen Unternehmens gehören außerdem das Bergbauprojekt Songwe Hill in Malawi und eine geplante Aufbereitungsanlage im polnischen Puławy.
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