Mit über neun Millionen US-Dollar sollen weitere Bohrungen und Machbarkeitsstudien für Redmoor finanziert werden.
Das US-Verteidigungsministerium stellt 9,25 Millionen US-Dollar für das Wolframprojekt Redmoor in Cornwall bereit. Entwickelt wird es von Cornwall Resources, einer Tochter des britischen Unternehmens Strategic Minerals.
Nach Angaben der Muttergesellschaft weist Redmoor unter den unerschlossenen Wolframvorkommen in Europa den höchsten durchschnittlichen Gehalt des Rohstoffs auf. Weltweit liege es auf Platz zwei. Daneben enthält die Lagerstätte Zinn und Kupfer. Derzeit laufen Bohrungen für die Machbarkeitsstudien. Die US-Fördermittel sollen das Projekt auf dem Weg zu einer Entscheidung über den Abbau unterstützen, unter anderem durch weitere Bohrungen und technische Untersuchungen. Parallel laufen Gespräche über eine Anbindung an US-Lieferketten und mögliche Abnahmeverträge. Der Bau eines Bergwerks ist durch die jetzige Förderung nicht gedeckt.
Wolfram wird im militärischen Bereich unter anderem für panzerbrechende Munition und Fahrzeugpanzerungen benötigt. Erst Mitte September hatte das Pentagon bereits in den Ausbau der heimischen Lieferkette investiert. Mit Redmoor unterstützt das Ministerium nun auch ein Bergbauprojekt in einem verbündeten Land.
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