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Nach Rekordmonat: Chinas Gallium-Exporte sinken im November deutlich

gepostet am vor 4 Wochen

Mehr Germanium, deutlich weniger Gallium: Gegenläufige Exporttrends bei den Technologiemetallen zeigen erneut die Volatilität des Marktes.

Nach einem Rekordwert im Oktober hat China im November wieder deutlich weniger Gallium exportiert. Mit 7.279 Kilogramm sank die Ausfuhrmenge im Vergleich zum Vormonat um 53 Prozent. Das geht aus den jüngsten Daten der chinesischen Zollverwaltung hervor.

Nach einem Rekordhoch im Oktober ist die Ausfuhr von Gallium wieder stark gesunken.

Eine Verschiebung zeichnet sich auch bei den Empfängerländern ab: Während Deutschland im Oktober noch den Löwenanteil erhielt, gefolgt von Japan, ging die Bundesrepublik im November leer aus. Stattdessen erhielt Japan mit 6.207 Kilogramm das Gros des Materials, gefolgt von Südkorea mit 872 sowie Taiwan und Estland mit jeweils 100. 

Chinas Exporte von Germanium sind hingegen im zweiten Monat in Folge gestiegen. Bereits im Oktober hatte sich die Ausfuhrmenge im Vergleich zu September mehr als verdoppelt. Im November erreichte sie mit 1.688 Kilogramm erneut einen Zuwachs von 34 Prozent.

Im zweiten Monat in Folge ist Chinas Export von Germanium gestiegen.

Bei den Zielländern blieb das Bild weitgehend stabil: Wie schon im Oktober erhielt Russland den größten Teil des Materials, gefolgt von Deutschland. Auf Platz drei verdrängte Frankreich Taiwan.

Die Verfügbarkeit von Gallium und Germanium auf den globalen Märkten wird maßgeblich durch das seit Sommer 2023 geltende strenge Exportlizenzsystem des Hauptproduzenten China beeinflusst. Peking begründet die Auflagen mit dem potenziellen Einsatz der Rohstoffe in militärischen Technologien.

Photo: Kittikorn via Canva

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